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Bild: Stadt Burgdorf


Nationalrätin Florence Brenzikofer (Grüne, BL) verlangte vom Bundesrat in einer Motion, die Möglichkeiten des Veloweggesetzes (VWG) zu nutzen, um Kantone und Gemeinden bei Planung, Anlage, Betrieb und Signalisation attraktiver und sicherer Velowegnetze noch stärker zu unterstützen. Dabei stützte sie sich auf einen Bericht des Bundesamtes für Strassen aus dem Jahre 2022 , der aufzeigt, dass entlang von Autobahnen und Eisenbahntrassen ein Potenzial für den Bau von Velowegen besteht. Der Bundesrat lehnte die Motion jedoch ab und verwies auf die Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden bei der Umsetzung des VWG. Der Vorstoss wurde nun im Dezember 2025 abgeschrieben, da nicht innerhalb von 2 Jahren vom Parlament abschliessend behandelt.

 



Ständerätin und Cycla-Präsidentin Marianne Maret hat am 11.3.2025 im Ständerat Stellung genommen zur Antwort des Bundesrates zu ihrer Interpellation. Sie betonte, dass ein umfassendes Monitoring der Umsetzung des Veloweggesetzes von grosser Bedeutung sei für dessen Erfolg; die diesbezüglichen Erwartungen seien gross. Sie nannte unter anderem folgende Punkte:

  • Fristgerechte Umsetzung der behördenverbindlichen Planung der Velowegnetze und die öffentliche Zugänglichkeit der Pläne bis Ende 2027;

  • Fortschritt der Umsetzung des Velowegenetzes in Quantität und Qualität (gemäss Planungsgrundsätzen des Veloweggesetzes) bis Ende 2042;

  • Aufgabenerfüllung der Kantone gegenüber ihren Gemeinden;

  • Schaffung eines rechtlichen Rahmens auf kantonaler Ebene, um beispielsweise Velowege abzusichern und die Ersatzpflicht zu regeln.

Mehr Informationen (Amtliches Bulletin)


 

Aktualisiert: 18. März 2025


In dem Forum der Infotech 2025 diskutierten Dr. Ursula Wyss (ehemalige Berner Gemeinderätin und Velo-Offensive-Pionierin), Catherine Elliott (ETH Zürich, Projekt „Bike City“) und Jürg Röthlisberger (Direktor des Bundesamts für Strassen ASTRA), moderiert von Christian Rocha, darüber, wie die Schweiz ein attraktives Veloland werden kann. Sie sprachen über fehlende Veloinfrastruktur, politische Hürden, Sicherheit im Strassenverkehr und die Rolle von Trails in Tourismus und Freizeit. Dabei wurde deutlich, dass enge Zusammenarbeit, mutige Pilotprojekte und eine engagierte Velolobby nötig sind, um das volle Potenzial des Velos auszuschöpfen. Die Aufzeichnung der Veranstaltung kann unter diesem Link angeschaut werden.

 

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